Entwicklung eines robusten CO2-reduzierten Betons für das EDGE East Side Berlin

Es wird gezeigt, mit welchen Methoden und Materialien die erfolgreiche Entwicklung einer maßgeschneiderten baustellentauglichen CO2-reduzierten Betonrezeptur unter Einsatz lokal verfügbarer Betonausgangsstoffe für das Hochhaus EDGE East Side Berlin gelungen ist. Dabei wird insbesondere auf die Maßnahmen zur Sicherstellung der erforderlichen Frischbetoneigenschaften und Robustheit eingegangen, da diese von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Betoneinbau im Pumpverfahren unter sommerlichen Bedingungen waren.

Ausbreitmaßentwicklung über die Zeit, Variation der Wassermenge und der Frischbetontemperatur bei Variante C

Maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben besondere Qualitätssicherungsmaßnahmen im Vorfeld und während der Baumaßnahme. Dazu gehören Maßnahmen zur Sicherstellung der Pumpfähigkeit (im Labor und im Großmaßstab) sowie eine besondere Methode zur Qualitätssicherung auf Basis von Sensor- und KI-Software-gestützter Überwachung der Ausbreitmaßentwicklung vom Werk bis zur Baustelle. Abschließend werden die Faktoren, die maßgeblich zum Erfolg bei Entwicklung und Einsatz des sehr anspruchsvollen Betons geführt haben, zusammengefasst und Hinweise für den Umgang mit solchen Betonen in der Praxis gegeben.


Krauss, H.-W.; Dittmar, S.; Mazanec, O.; Schauerte, M.; Spenner, L. (2023) Entwicklung eines robusten CO2-reduzierten Betons für das EDGE East Side Berlin. Beton- und Stahlbetonbau 118, H. 11, S. 826–832. https://doi.org/10.1002/best.202300061

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