Einflussfaktoren von Verankerungssystemen auf den CO2-Fußabdruck am Beispiel einer Bodenvernagelung

Der Beitrag greift das Thema Nachhaltigkeit bei geotechnischen Verankerungssystemen auf, ermittelt und bewertet die Einflussfaktoren auf deren CO2-Fußabdruck. Anhand des Beispiels einer Bodenvernagelung soll dargestellt werden, dass insbesondere die Komponenten Stahl und dessen Herstellung sowie Zement eine maßgebliche Rolle spielen. Durch die Wahl des Bodennagelsystems hat der Anwender einen erheblichen Einfluss auf Qualität und Nachhaltigkeit von geotechnischen Verankerungssystemen. Zudem sollen Wege gezeigt werden, wie ein Optimierungspotenzial schon heute baupraktisch genutzt werden kann. Nicht zuletzt soll ein Bauvorhaben aus der Praxis anhand von Zahlen verdeutlichen, welche Menge an CO2 mit der Wahl des Verankerungssystems eingespart werden konnte.


Schiller, A. (2024) Einflussfaktoren von Verankerungssystemen auf den CO2-Fußabdruck am Beispiel einer Bodenvernagelung. geotechnik 47, H. 1, S. 29–36. https://doi.org/10.1002/gete.202300022

Jobs

ähnliche Beiträge

BEG-Reform 2026: Neue Förderregeln für die energetische Gebäudesanierung

Die BEG-Reform 2026 setzt neue Förderregeln für energetische Gebäudesanierung mit Fokus auf Klimawirkung, soziale Ausgewogenheit und ineffiziente Gebäude.

Von der Suffizienz zur Opulenz und zurück – Das Thyssenhaus: Ikone der Nachkriegsmoderne

Das Thyssenhaus als Ikone der Nachkriegsmoderne: Suffizienz, Leichtbauweise und ressourcenschonendes Bauen im Fokus der KAP-Newsletterreihe.

Farbige Folien bringen Gestaltungsspielraum in die Photovoltaik

Fraunhofer ISE entwickelt farbige Folien für Photovoltaikmodule, die Architekturintegration, Musteranpassung und hohe Effizienz verbinden.