Kreislauf statt Verbrauch 

Wie Städte Ressourcen neu denken und Zukunft gestalten 

Die aktuelle Ausgabe von stadt:pilot widmet sich dem Konzept der Kreislaufstadt. Im Mittelpunkt steht die Idee, Ressourcen nicht linear zu verbrauchen, sondern in geschlossenen Kreisläufen zu halten. Städte können dabei vom Problem zum Teil der Lösung werden: durch Umnutzung bestehender Gebäude, Urban Mining, den Einsatz nachwachsender Baustoffe und die Förderung gemeinschaftlicher Nutzungsformen. Beispiele aus Deutschland und Europa zeigen, wie dies gelingt – vom neuen Quartier aus alten Materialien in Malmö bis hin zu genossenschaftlichen Projekten in Hamburg oder der Revitalisierung von Fachwerkhäusern in Homberg. 

Neben städtischen Ansätzen werden auch ländliche Regionen betrachtet: Initiativen wie Zukunftsorte oder Circular Rural Regions aktivieren Leerstände und schaffen neue Räume für Wohnen, Arbeiten und Kultur. Forschung und Entwicklung treiben kreislauffähige Materialien wie Holz, Hanfbeton oder biobasierte Alternativen voran. Digitale Lösungen, etwa in Wuppertal, stärken das Bewusstsein für Abfallvermeidung und Recycling

Die Beiträge machen deutlich: Kreislaufwirtschaft ist mehr als Technik – sie verändert Baukultur, stärkt Gemeinschaft und erhöht die Lebensqualität. Mit strategischer Innenentwicklung, modularen Bauweisen und neuen Routinen für Nachnutzung können Städte und Regionen resilienter, klimafreundlicher und sozialer werden. 


stadt:pilot #28 Kreislaufstadt 

Städte können Ressourcen auch zirkulieren lassen, statt sie zu verbrauchen. Ein Heft über eine Zukunft, in der die Dinge deutlich runder laufen 

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (2025) 

https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/stadtentwicklung/stadtpilot_28.pdf?__blob=publicationFile&v=13

 

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