GEV setzt auf Kooperation und Transparenz bei Nachhaltigkeitslabels
Die GEV (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V.) war auf dem Klimafestival 2025 vertreten. Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Austausch zu nachhaltigen Lösungen in der Baubranche und stellte die Frage in den Mittelpunkt, wie trotz der Vielzahl an Labels und Siegeln verlässliche Transparenz geschaffen werden kann.
Die GEV setzt seit ihrer Gründung auf wissenschaftlich fundierte Prüfungen. Unabhängige Labore testen bauchemische Produkte auf Emissionen, und auch nach Vergabe des Emicode-Siegel erfolgen unangemeldete Stichprobenkontrollen. Das Emicode-Siegel erleichtert Auditor:innen und Verarbeitenden die Dokumentation der Produktqualität und vereinfacht den Zertifizierungsprozess für nachhaltige Gebäude. Bauprodukte mit dem EC 1-Siegel tragen durch ihre niedrigen VOC-Emissionen zur Sicherstellung einer schadstoffarmen Innenraumluft bei und bewahren Verantwortliche vor negativen Überraschungen bei Messungen.
GEV-Geschäftsführer Klaus Winkels begrüßt die zunehmende Zusammenarbeit zwischen Label-Organisationen und sieht darin einen wichtigen Schritt für die Branche: „Wir müssen nicht alles neu erfinden. Wir wollen den Emicode nicht zu einem umfassenden Nachhaltigkeitszeichen entwickeln, sondern durch Kooperation mit etablierten Organisationen wie der DGNB eine Verzahnung der Systeme erreichen, ohne den Aufwand für die Beteiligten zu erhöhen.“
Trotz der Vorteile ist das Emicode-Siegel bislang nur wenigen Architekt:innen bekannt. Daher intensiviert die GEV ihre Kommunikationsaktivitäten und nutzt Veranstaltungen wie das Klimafestival, um die Zielgruppe direkt anzusprechen. Zahlreiche Besucher:innen informierten sich am Stand der GEV sowie in einem gemeinsam mit der DGNB angebotenen Deep Dive über die Bedeutung des Emicode für die Gebäudezertifizierung.
Emicode-Siegel
GEV, Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V.


