Zirkuläre Wertschöpfung im Bauwesen durch Digitalisierung

Workshop am 20. März in Münster zu Unterstützung durch Implementierung

Der Bausektor steht in Deutschland für 60 % des Ressourcen- und 35 % des Energieverbrauchs sowie für mehr als 50 % der Abfallmengen. Er ist damit äußerst ressourcenrelevant und hat eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung.

Die Steigerung der zirkulären Wertschöpfung in diesem Sektor ist unabdingbar. Der hierfür notwendige Wandel in der gesamten Baubranche muss auf mehreren miteinander agierenden Ebenen interdisziplinär und über den gesamten Lebenszyklus erfolgen.

Wie kann die Regelsetzung auf den Wandel Einfluss nehmen? Welche Ansatzpunkte entwickeln Hersteller, Planer, Auszuführende, Betreiber und Rückbauer? Welchen Anteil hat die Digitalisierung bei dem Wandel der Baubranche?

Diese und weitere Fragen werden bei dem gemeinsamen Workshop des VDI und der FH Münster am 20. März ab 10 Uhr diskutiert.

Welchen Anteil die Digitalisierung beim Wandel der Baubranche hat, ist eine der Fragen, die beim Workshop am 20. März diskutiert werden
Quelle: FH Münster/Frederik Tebbe

„Wir wollen im Workshop den aktuellen Forschungsstand aufgreifen, Herausforderungen benennen und Lösungsansätze diskutieren, um die Kreislaufschließung auch im Bausektor voranzubringen“, sagt Jonas Wingbermühle, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt der FH Münster.

Zirkuläre Wertschöpfung im Bauwesen durch Digitalisierung

Unterstützung durch Implementierung in den Regelwerken
20. März 2023, Münster
Info & Anmeldung: https://www.fh-muenster.de/egu/termine/tagungen/2023/2023-zwib-workshop.php

Jobs

ähnliche Beiträge

Bundeswettbewerb Gärten im Städtebau ausgelobt

BMWSB und Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands e. V. loben 26. Bundeswettbewerb Gärten im Städtebau aus.

Erst vermessen, dann im Bestand planen und bauen

Für eine genauere und schnellere Datenerfassung kann digitale Vermessungstechnik zum Einsatz kommen.

Zugriffe auf IBU-EPDs verzeichnen 2023 neuen Höchststand

Umweltproduktdeklarationen im Vorjahr über 390.000-mal aufgerufen und heruntergeladen; im ersten Quartal 2024 bereits 144.453 Downloads zu verzeichnen.