Volkswirtschaftliche Folgekosten durch Klimawandel

Szenarioanalyse bis 2050

Deutschland wurde in der nahen Vergangenheit von zahlreichen Extremwetterereignissen getroffen: Die Flusshochwasser an der Elbe 2002 und 2013 sowie an der Donau 2013, die Hitzewellen in den Jahren 2018, 2019 und 2022 verbunden mit Dürre sowie der Starkregen und die Sturzfluten im Jahr 2021 im Ahrtal und dem südlichen Nordrhein-Westfalen haben deutlich gemacht, dass die Folgen des Klimawandels auch in Deutschland zu spüren sind. Extremwetterereignisse wie v.a. Hitze, Dürre, Starkregen und Flusshochwasser werden durch den Klimawandel in Zukunft sehr wahrscheinlich häufiger und intensiver auftreten. Damit einhergehend werden die Schäden zunehmen, welche diese Extremwetterereignisse mit sich bringen und dadurch unmittelbar auf Gesellschaft, Umwelt und die Wirtschaft Einfluss nehmen.

Um auf die zunehmenden Folgen der Klimaveränderung angemessen reagieren zu können, helfen unterschiedliche Instrumente, Methoden und Modelle zur Entscheidungsunterstützung. Mit ihnen wird eine zielgerichtete Politikgestaltung möglich. Die monetären Folgen des Klimawandels sind dabei nur ein Ergebnis, welches bei der Ausgestaltung der Anpassungspolitik berücksichtigt werden sollte. Mit einer modellbasierten Untersuchung wird der Frage nachgegangen, mit welchen volkswirtschaftlichen Kosten die deutsche Volkswirtschaft in der Zukunft bei unterschiedlichen Klimawandel-Entwicklungsszenarien (schwach, mittel, stark) rechnen muss. Die Analyse umfasst sowohl die Schadens- als auch die Anpassungskosten. Als zentrales Ergebnis der Untersuchung kann festgehalten werden, dass die Klimawandelfolgen hohe Kosten für Deutschland mit sich bringen werden.


Volkswirtschaftliche Folgekosten durch Klimawandel: Szenarioanalyse bis 2050
Studie im Rahmen des Projektes Kosten durch Klimawandelfolgen in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.
https://papers.gws-os.com/gws-researchreport22-2.pdf

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