Deutschland ist bereits 2,5°C wärmer als in vorindustrieller Zeit 

Aktuelle Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes  

Der Deutsche Wetterdienst hat die Darstellung der Klimadaten für Deutschland angepasst. Nun können Nutzer:innen dort als Referenzperiode 1881 bis 1910 anwählen und sehen die Temperaturentwicklung im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten. Weiterhin wird nun ein gleitender Mittelwert (Loess-Verfahren) angewandt, da die Kurve erkennbar keinen linearen Verlauf hatte. 

Deutschland erwärmt sich deutlich schneller als die globale Durchschnittstemperatur.
1,5 °C globale Temperaturerhöhung bedeuten rund 3 °C in Deutschland.
Bei 2 °C sind es schon rund 4 °C.
Und wenn wir so weitermachen wie bisher, dann dürfte die globale Temperatur um mehr als 3 °C steigen, was in Deutschland vermutlich mehr als 6 °C wären. Das wäre eine Katastrophe für die Natur, wie wir sie in Deutschland kennen.  

Daher lasst uns die vielen Lösungen, die jetzt schon da sind – und auch bereits wirtschaftlich funktionieren – schnell umsetzen. 

Quelle: Markus Große-Ophoff, DBU Zentrum für Umweltkommunikation.  


Mehr zum Temperaturverlauf beim DWD: https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihen/zeitreihen.html?nn=634854#buehneTop 

 

 


Jobs

ähnliche Beiträge

Danny Püschel verstärkt Führungsteam des Instituts Bauen und Umwelt

Danny Püschel verstärkt das IBU-Führungsteam, um Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Bauwesen zu fördern.

Klimarisiken früh adressieren

Klimarisiken in Planungsprozessen adressieren: Mikroklimaanalysen als Grundlage für klimaangepasstes Bauen und resiliente Freiräume.

Wir haben einfach weitergebaut, ein Rückblick

Der Artikel beleuchtet die Bedeutung des Weiterbauens und kritisiert die Bürokratisierung dieser Praxis in der Architektur.