Wärmewende wird ökonomische Realität 

Markt treibt den Heizungstausch voran 

Die Wärmewende in Deutschland schreitet trotz politischer Kontroversen deutlich voran. Laut einer aktuellen Bestandsaufnahme wird der Umstieg auf klimafreundliche Heizungen zunehmend von Marktentscheidungen, Investitionen und sinkenden Kosten getragen. Für 2025 werden rund 284.000 verkaufte Wärmepumpen erwartet – erstmals mehr als die etwa 230.000 neuen Gasheizungen. Auch das Handwerk unterstützt den Wandel: Installationsbetriebe bewerten Wärmepumpen deutlich positiver, Schulungen sind stark nachgefragt, Kapazitäten wurden ausgebaut. 

Parallel verliert das Kostenargument an Gewicht. Wärmepumpen sind im Betrieb heute die günstigste Heiztechnologie, Haushalte sparen gegenüber Gas mehrere hundert Euro pro Jahr. Nach den Preisspitzen der Jahre 2022 bis 2024 sinken zudem die Anschaffungskosten, Hersteller:innen rechnen mittelfristig mit bis zu 40 % weniger. Auch im Gebäudebestand zeigt sich Potenzial: Bereits jedes zweite Mehrfamilienhaus ist ohne größere Umbauten für Wärmepumpen geeignet. Kommunale Wärmeplanung und EU-Vorgaben zum Ausstieg aus fossilen Heizungen bis 2040 flankieren die Entwicklung. „Die Wärmewende ist keine fragile politische Absichtserklärung mehr, sondern eine ökonomische Realität“, so Julia Hellmer von co2online. 


Warum sich die Wärmewende nicht mehr zurückdrehen lässt 

Stockakte Wärmewende 

co2online gGmbH (2026) 

https://www.co2online.de/co2online/Multimedia/Publikationen/stocktake-waermewende-2026.pdf

 

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