Der Suffizienz-Gedanke aus Sicht der Tragwerksplanung

Teil 3/5 KAP Forum Newsletter



Der beratende Ingenieur Tobias Wiesenkämper sieht einen Paradigmenwechsel in der Baubranche: Weg von Maximierung hin zu präziser, ressourcenschonender Planung. Besonders in der Tragwerksplanung entscheidet sich früh, wie effizient ein Gebäude hinsichtlich Material, Energie und Nutzung wird. „Weniger“ steht dabei für klare Konstruktionen, reduzierte Technik und materialgerechtes Bauen. Am Beispiel eines Holzbauprojekts in Viersen wird gezeigt, wie kompakte Strukturen, einfache Raster und flexible Nutzungskonzepte Qualität erhöhen und Ressourcen sparen. Auch das Navou-Sanierungssystem folgt diesem Prinzip, indem Bestandsgebäude erhalten und mit modularen Holztragwerken effizient umgebaut werden. Serielle Vorfertigung, digitale Planung und optimierte Konstruktionen reduzieren Kosten, Bauzeit und CO₂-Emissionen. Insgesamt bedeutet Reduktion nicht Verzicht, sondern eine neue Definition von Qualität: langlebig, robust und nachhaltig.

WENIGER IST MEHR

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Tobias Wiesenkämper Dipl.-Ing., Geschäftsführer, Ripkens Wiesenkämper Ingenieure GmbH, Essen; Quelle: virtua ethic
Tobias Wiesenkämper Dipl.-Ing., Geschäftsführer, Ripkens Wiesenkämper Ingenieure GmbH, Essen; Quelle: virtua ethic

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