Bundespreis UMWELT & BAUEN künftig auch für Kreislaufwirtschaft

Das Umweltbundesamt (UBA) hat kürzlich in einer Studie Best-Practice-Beispiele im Bereich des nachhaltigen Bauens den zugrunde liegenden Bundespreis UMWELT & BAUEN des Jahres 2021 analysiert. Ziel der Studie war eine Evaluierung der Wettbewerbsbedingungen, um künftige Wettbewerbe noch besser an den Anforderungen der Bauwirtschaft auszurichten. Optimierungspotenzial sehen die Autoren insbesondere bei der Lebenszyklusbetrachtung und Kreislaufwirtschaft von Baustoffen. Dies sollte ebenso wie das Thema Bauen und Sanieren bei Bestandsgebäuden bei künftigen Auslobungen stärker in den Fokus rücken. Empfohlen wird zudem, den Wettbewerb im zweijährigen Turnus auszurichten und künftig mehr Details zu Baukonstruktion und Gebäudetechnik abzufragen. Auch sollte u.a. zwischen den Kategorien Neubau und Sanierung unterschieden und klimaneutrale Gebäude als eigene Kategorie berücksichtigt werden.


Best-Practice-Beispiele im Bereich des nachhaltigen Bauens: Produkte, Gebäude und Quartiere
Wettbewerbskategorien, Fact Sheets und Durchführung des Bundespreises UMWELT & BAUEN 2020 und 2021
www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/11850/publikationen/96_2023_texte_best-practice-beispiele_im_bereich_des_nach-haltigen_bauens.pdf

Jobs

ähnliche Beiträge

Von der Suffizienz zur Opulenz und zurück – Das Thyssenhaus: Ikone der Nachkriegsmoderne

Das Thyssenhaus als Ikone der Nachkriegsmoderne: Suffizienz, Leichtbauweise und ressourcenschonendes Bauen im Fokus der KAP-Newsletterreihe.

Farbige Folien bringen Gestaltungsspielraum in die Photovoltaik

Fraunhofer ISE entwickelt farbige Folien für Photovoltaikmodule, die Architekturintegration, Musteranpassung und hohe Effizienz verbinden.

Ökologie und Kreislauffähigkeit von Systemen zur seriellen thermischen Fassadensanierung

Untersuchung der ökologischen Performance und Kreislauffähigkeit von Fassadensanierungssystemen im Gebäudesektor.