Carola Neugebauer leitet Kompetenzzentrum Regionalentwicklung Cottbus

Strukturwandel erfolgreich und nachhaltig mitgestalten

Dr. Carola Neugebauer hat die Leitung des Kompetenzzentrums Regionalentwicklung (KRE) in Cottbus angetreten. Die promovierte Landschaftsarchitektin mit Vertiefungen in Städtebau und Stadtplanung widmet sich bereits seit vielen Jahren der wissenschaftlichen Begleitung von Transformationsprozessen in Stadt und Region sowie der nachhaltigen Entwicklung des Siedlungsbestands. Zuletzt war Carola Neugebauer Professorin an der RWTH Aachen.

Die international etablierte Wissenschaftlerin verfügt über einschlägige Erfahrungen und Expertise in der Anbahnung und Ausgestaltung interdisziplinärer Zusammenarbeit und verbindlicher Netzwerke zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik. Verbunden mit dem Anliegen, drängende Herausforderungen der Raumentwicklung anzugehen und Lösungen für die Praxis zu entwickeln, wird Neugebauer ihre vielfältigen Kenntnisse in die Strukturentwicklung im Rheinischen, Mitteldeutschen und Lausitzer Revier einbringen. Der Direktor des BBSR, Dr. Markus Eltges, beglückwünschte die neue Leiterin: „Es freut mich sehr, dass wir Frau Dr. Neugebauer für das Kompetenzzentrum Regionalentwicklung gewinnen konnten.“ Dr. Carola Neugebauer freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Team in Cottbus: „Gemeinsam werden wir den Strukturwandel erfolgreich und nachhaltig mitgestalten. Wir unterstützen konkrete Projekte und integrierte Raumentwicklungen und zeigen Entwicklungsperspektiven auf, welche die vielfältigen Qualitäten der Reviere als attraktive Lebens- und Arbeitsräume heute stärken und für die Zukunft sichern.“

Das Kompetenzzentrum Regionalentwicklung unterstützt den Strukturwandel in den vom Ausstieg aus der Braunkohle betroffenen Regionen durch wissenschaftliche Expertise. Es gehört zum Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Am Standort Cottbus wurden 56 qualifizierte Arbeitsplätze im Bundesdienst geschaffen. Die Expertinnen und Experten im Kompetenzzentrum Regionalentwicklung beschäftigen sich u. a. mit Fragen, wie der Strukturwandel gesteuert werden kann, wie sich die Standortbedingungen verbessern lassen, wie die Menschen in den Regionen die Lebensbedingungen wahrnehmen und wie Partnerschaften gebildet werden können, um die Chancen der Energiewende und der Digitalisierung für eine gelungene Transformation zu nutzen.

Hierbei ist die Orientierung an den lokalen Potenzialen, Bedarfen und Motivationen entscheidend für die Entwicklung der Braunkohlereviere. Dieser ganzheitliche Ansatz, kombiniert mit der disziplinübergreifenden Forschung, ermöglicht eine qualitative Begleitung des Transformationsprozesses.

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