Digitaler DGNB Jahreskongress 2024

Zwei Tage im Zeichen des nachhaltigen Bauens

Am 27. und 28. Februar 2024 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e. V. zum dritten Mal ihren digitalen Jahreskongress. Im mittlerweile bewährten Formatmix wechselt das digitale Angebot zwischen richtungsgebenden Impulsvorträgen, Backstage-Sessions und Themenräumen für Diskussion und Wissensaustausch. Zudem stellen sich DGNB-Mitgliedsorganisationen auf einer Open Stage im Schnelldurchlauf vor. Die Bandbreite der Themen rund um das nachhaltige Bauen ist wie immer vielfältig. Zusammen mit zahlreichen hochkarätigen Impulsgebenden sind zwei Tage voller Inspiration, neuer Perspektiven und Handlungsoptionen garantiert. Mit dem DGNB Jahreskongress will die DGNB noch mehr Menschen für das nachhaltige Bauen begeistern und v. a. dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden. Teilnehmende sind daher aufgefordert, offen zu sein für neue Sichtweisen und Anknüpfungspunkte zu finden, um das eigene Handeln im Sinne der Nachhaltigkeit weiter auszubauen. Die Teilnahme am digitalen DGNB Jahreskongress 2024 ist kostenlos. Interessierte müssen sich über die DGNB-Website unter www.dgnb.de/jahreskongress registrieren. Unter diesem Link gibt es auch das vollständige Programm in der Übersicht. Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es die Impulsvorträge und Diskussionen in den Themenräumen im Anschluss an die Veranstaltung auf dem DGNB-YouTube-Kanal zum Nachgucken.

Vielfältige Themen in Impulsen und Diskussionsrunden

Zum Auftakt des digitalen DGNB Jahreskongresses am 27. Februar ziehen die beiden geschäftsführenden Vorstände der DGNB, Dr. Christine Lemaitre und Johannes Kreißig, Bilanz zum Status quo des nachhaltigen Bauens. In seinem Auftaktimpuls erklärt der Wissenschaftsjournalist Jens Schröder, warum die Komplexität von Nachhaltigkeit zu einem Kommunikationsdilemma führt und wie wir uns davon befreien können. Rechtsanwalt und Ministerialdirektor a. D. Michael Halstenberg gibt Orientierung im Vorschriftendschungel des nachhaltigen Bauens. Architekt Frank Schönert vom Büro Hütten & Paläste stellt das Projekt U-Halle in Mannheim vor. Welche Rolle Museen bei der Vermittlung von Nachhaltigkeit spielen, thematisiert Michael Arnold von der Stiftung Stapferhaus aus dem schweizerischen Lenzburg in seinem Beitrag. In den Themenräumen geht es am 27. Februar um die Version 2030 des DGNB Systems, die Green Claims Directive der EU und deren Auswirkung auf die Kommunikation von Nachhaltigkeitsaspekten im Baubereich, Umbaukultur und die Frage, wie wir endlich mehr Nachhaltigkeit in die Vergabe bekommen.

Am 28. Februar wird der zweite Kongresstag unter dem Titel Low Tec – High Nature durch Architekt und DGNB-Vizepräsident Martin Haas von haascookzemmrich – STUDIO 2050 eröffnet. Im Anschluss kommt der ehemalige Präsident des World Green Building Council, Prof. Tai Lee Siang aus Singapur, unter dem Motto PLAN B not Planet B zu Wort. Annabel Short, Research Fellow Built Environment am Institute for Human Rights and Business in London, referiert zum Thema Dignity by Design: Keeping people at the centre of climate action in the built environment. Den Abschluss bildet Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister von Wuppertal. In den Themenräumen geht es am 28. Februar um Biodiversität, die Rolle von Banken und Versicherungen bei der Transformation der gebauten Umwelt, die Planung allergikerfreundlicher Gebäude und Klimaresilienz.

Zum Abschluss der beiden Kongresstage gibt es einen Ausblick der DGNB zu den wichtigsten Herausforderungen für das nachhaltige Bauen im Jahr 2024: Welche Stellschrauben müssen jetzt gedreht werden, damit die Transformation voranschreitet und weiter an Fahrt aufnimmt?


DGNB Jahreskongress 2024
27./28. Februar 2024, online
www.dgnb.de/jahreskongress

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