Entwurfskriterium Ökobilanz
5/2023

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Holzstrohbau aus Forst & Feld vom Seminargebäude St. Wunibald der Benediktinerabtei Plankstetten / FOTO St. Wunibald

Im Gespräch mit Michael Braungart geht es um die Umsetzung von Cradle to Cradle beim Bauen, um umweltpositiv sein, nicht nur neutral. Die ehemalige niederländische Bauministerin Jaqueline Cramer erläutert die gemeinsame praktische Umsetzung nachhaltigen Bauens. Nur durch Frieden lässt sich das Klima retten, zeigt sich Helmut C. Schulitz überzeugt. Beton ist und bleibt der wichtigste Baustoff, kann und wird seinen CO2-Fußabdruck deutlich senken und ist somit der größte Hebel für klimafreundliches Bauen, so Friedrich Gebhart und Ulrich Lotz. Beim Seminargebäude St. Wunibald kommen regionale Baustoffe wie Holz und Stroh zum Einsatz. Was Cradle to Cradle beim Bauen wirklich leisten kann, erklären Vanja Schneider und Jennifer Fest. Danach plädiert Elise Pischetsrieder für die Ökobilanzierung als Entwurfskriterium zur Planung klima- und ressourcengerechter Gebäude. Wie dieses noch zielgenauer mit konkreten, projektbezogenen Ökobilanzen geht, wird von Hans R. Peters und Michael Scharpf vorgestellt.

Ökoeffektiv statt nur effizient

Das übliche Umweltschutz-Credo will durch Verzicht, durch reduce, reuse und recycle mit Weniger mehr erreichen. Damit wird aber nur das Falsche verbessert, so
Michael Braungart im Gespräch, nicht aber
etwas Positives geschaffen. Mit Cradle to Cradle kann stattdessen überlegt werden, was gut für uns und unsere Umwelt ist, also ökoeffektiv statt nur effizient.

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Nachhaltig Bauen umsetzen

Wir müssen nicht nur nachhaltig planen, sondern dies insbesondere auch beim Bauen praktisch umsetzen. Die ehemalige niederländische Bauministerin Jacqueline Cramer erläutert am von ihr geleiteten Dutch Building Agreement Steel, wie dazu network governance für eine gesamte Wertschöpfungskette beim Bauen funktionieren kann und berichtet von ersten Ergebnissen.

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Ökobilanzierung beim Entwurf

Die Auseinandersetzung mit den Umweltfolgen einer Bauplanung hinsichtlich der Reduktion von Treibhausgasemissionen
oder Ressourcenverbräuchen gewinnt an Bedeutung. Die Umweltqualität von Gebäuden ist damit ein wichtiges Entwurfskriterium
und kann mit einer Ökobilanzierung dargestellt werden. Wie dies in der Architekturpraxis funktioniert wird exemplarisch dargestellt.

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